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Gordon Hoffmann (CDU) sieht noch großen Handlungsbedarf in der beruflichen Bildung. Der Altersdurchschnitt der Lehrkräfte an beruflichen Schulen betrage derzeit 51 Jahre. Es mache ihn stutzig, dass in der Antwort der Landesregierung der Bedarf an Lehrer-Vollzeitstellen für die nächsten Jahre nicht genannt werde. Hier werde offenbar "Bildung nach Kassenlage" betrieben
Gordon Hoffmann (CDU) stimmt der Ministerin zu, dass ein gutes Bildungssystem die größtmögliche individuelle Förderung eines jeden Einzelnen gewährleiste. Allerdings müsse ein gutes Bildungssystem auch besondere Anreize für leistungsstarke Kinder vorhalten. Besonders wichtig sei hierbei die Befähigung der Pädagogen, Begabungen zu erkennen.
Gordon Hoffmann (CDU) wirft der Bildungsministerin vor, sie habe "keinen Plan". Schüler, Eltern und Lehrer seien in höchstem Maße verunsichert. Noch unlängst habe es im Parlament geheißen: "Niemand hat die Absicht, eine Förderschule zu schließen." Kurz darauf habe die Ministerin "geplaudert", dass sie bis 2019 die Hälfte schließen wolle.
Gordon Hoffmann (CDU) wertet die Antwort der Landesregierung auf die FDP-Anfrage vor allem als Zeichen dafür, dass sie nicht plane, weitere Schritte zur qualitativen Verbesserung der frühkindlichen Bildung einzuleiten. Welche Maßnahmen dabei nötig wären, habe der Sprecher der FDP skizziert. Entsprechende Anträge seien von der Regierungskoalition "abgebügelt" worden.
Gordon Hoffmann (CDU) sieht Handlungsbedarf vor allem in der Sprachförderung, der Einstellung junger Lehrer und der besseren Ausnutzung der Ganztagsschulen. So nutzen nur 37 Prozent der Schüler den Ganztagsbetrieb, obwohl ihn knapp die Hälfte der Brandenburger Schulen anböten. Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern seien hier unterdurchschnittlich vertreten. Für den Abgeordneten wird deutlich, dass die Landesregierung falsche Prämissen in der Bildungspolitik setzt.
Die CDU-Fraktion will erreichen, dass sich die Landesregierung einer Initiative anderer Bundesländer anschließt, ein "Deutschland-Abitur" einzuführen. Gordon Hoffmann (CDU) setzt sich für ein "Deutschland-Abitur" ein, um Transparenz und Vergleichbarkeit zu erreichen. Schüler und Eltern sollten "selbstbestimmt mobil" sein können und die Gewissheit haben, dass der Abitur-Abschluss überall gleichwertig sei. Die CDU betrachte es mit Sorge, dass Brandenburg und Berlin sich dieser Zielsetzung bislang verweigerten.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Büttner fordert eine Überprüfung der Bildungsausgaben. So halte er das Schüler-Bafög für keine effektive Ausgabe. Es müssten die Durchschnittskosten pro Schüler gemäß des Steinbeis-Gutachtens ermittelt werden, um allen Schülern unabhängig von der Trägerschaft die gleichen Chancen zu gewähren.
Gordon Hoffmann (CDU) ist sich sicher, dass die Koalition die Schulen in freier Trägerschaft abschaffen wolle. Unseriös sei es, diese Absicht nicht klar zu formulieren. Dem FDP-Antrag stimme er dennoch nicht zu, da sich das Ziel auch über eine Kleine Anfrage erreichen lasse, wie sie die CDU bereits gestellt habe.
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Gordon Hoffmann ist der Überzeugung, dass Schulpsychologen eine wichtige Arbeit leisten. Gerade der "Blick von außen" sei oft wichtig. Die CDU teile das Ansinnen der FDP und hätte dem Antrag gern zugestimmt. Da sie aber keine Finanzierungsmöglichkeiten für zusätzliche Stellen sehe, werde sich die Fraktion enthalten.
Mit dem Antrag der Fraktion "Förderschulen als Bestandteil unseres Bildungssystems achten" will die CDU-Fraktion verhindern, dass die Förderschulen in Brandenburg überhastet abgeschafft werden. Gordon Hoffmann begründet den Antrag damit, dass die Regierungskoalition an das Thema nicht sorgfältig und durchdacht herangehe.
Gordon Hoffmann stimmt im Grundsatz dem Antrag zu. Seine Fraktion sehe in drei Punkten Verbesserungsbedarf. So sollten die jüngsten Ergebnisse der Hirnforschung und der geschlechtsspezifiischen Pädagogik berücksichtigt werden. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass die Reform der Lehrerausbildung kompatibel zu den anderen Bundesländern sei.