Die Autobahn A14 soll in den nächsten Jahren von Magdeburg, durch die Prignitz weiter in Richtung Schwerin führend gebaut werden. Halten Sie dieses Infrastrukturprojekt für sinnvoll?
zum Ergebnis
Seit nunmehr knapp zwei Jahren ist es meine Aufgabe die Interessen der Prignitzer in unserer Landeshauptstadt zu vertreten. Das ist nicht immer ganz leicht, weil natürlich auch andere Regionen im Landtag vertreten sind und ihre Interessen gewahrt sehen wollen, aber es ist immer eine spannende Aufgabe und man freut sich umso mehr, wenn man etwas im Sinne der Prignitzer bewegen kann. Die Freude ist bei mir natürlich auch deshalb besonders groß, da ich ja selbst waschechter Prignitzer bin, hier in der Region lebe und mich der Prignitz auch verbunden fühle. Aus diesem Grund möchte ich auf meiner Internetseite künftig meiner Heimat auch noch größeren Raum geben und habe eine Rubrik "Prignitzer Impressionen" eingerichtet. Hier möchte ich künftig Fotos, Gedichte und alles andere, was sehens-, hörens-, oder wissenswert ist einstellen.
Die Anregung dafür habe ich kürzlich bei einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr in Reckenzin erhalten. Ein Kamerad der Wehr hat mir ein eigenes Gedicht über die Prignitz vorgetragen und zukommen lassen und es soll den Auftakt für diese neue Rubrik darstellen.
Der Prignitz magischer Kuss
Welch friedlicher Sanftmut liegt über dem Land,
vergessene Schönheit im märkischen Sand,
verzaubert seit langem durch uralte Träume,
von Weisheit und Kraft zeugt der Wuchs deiner Bäume,
und in ihre Rinden geritzt steht das Leben,
ein Hauch alter Zeit ist hier immer zugegen.
Gar lieblich verspielt geht der Wind durchs Geäst,
er singt dir sein Lied, das dich einschlafen lässt
und so wirst du schließlich ein Teil dieser Erde,
und siehst sie auf einmal, die fliegenden Pferde,
den Reigen der Elfen und Zwerge uralt,
sie singen und tanzen und bringen dich bald,
ans ende der Träume, zum sinnlichsten Ziel,
ein wahrhaft verwirrendes, magisches Spiel.
Den Füßen entwindet der Boden sich flink,
du fühlst dich geborgen, wie damals als Kind,
im Arm deiner Mutter, du spürst ihre Wärme,
siehst in ihren Blicken, das funkeln der Sterne,
und mitten im Kuss öffnest du deine Augen,
erfüllt noch vom mystisch verwehenden Glauben,
setzt du deinen Weg fort durch Wiesen und Felder,
durchstreifst voller Sehnsucht die einsamsten Wälder,
schreibst all deine Angst auf verwehtes Papier,
und trägst es von Stund an für immer in dir.