Die Autobahn A14 soll in den nächsten Jahren von Magdeburg, durch die Prignitz weiter in Richtung Schwerin führend gebaut werden. Halten Sie dieses Infrastrukturprojekt für sinnvoll?
zum ErgebnisHoffmann: „Durch die Sperrung wird das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert!“
Kritisch hat sich der Kreisvorsitzende der CDU Prignitz und Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann zu dem seit diesem Montag bestehenden Durchfahrtsverbot für LKW über 12 Tonnen auf der B 5 in Mecklenburg-Vorpommern geäußert. Dies führe zu Verlagerungseffekten auf nachgeordnete Landesstraßen und belaste den regionalen Wirtschaftsverkehr.
Hoffmann dazu: „Das Problem des Mautausweichverkehrs muss angesichts der dadurch entstehenden zusätzlichen Belastungen für die Bürger unbedingt gelöst werden. Es bringt aber nichts, wenn nun einzelne Länder und Landkreise vorpreschen, ohne ein abgestimmtes Konzept erarbeitet zu haben. Dies ist ein Rückfall in mittelalterliche Kleinstaaterei. Die Folge ist, dass auch der regionale Wirtschaftsverkehr gezwungen wird, auf nachgeordnete Landstraßen auszuweichen. Damit wird das Problem für die Bürger jedoch nicht gelöst, sondern nur verlagert.“
Der Prignitzer Landtagsabgeordnete fordert Verkehrsminister Vogelsänger auf, unverzüglich zu handeln, um schnellstmöglich eine tragfähige Lösung zu ermöglichen. Dazu sei es notwendig, sich mit den benachbarten Ländern zu verständigen.
Hoffmann dazu: „Für brauchen ein abgestimmtes Konzept, das nicht an den Landesgrenzen halt macht. Dem Quell- und Zielverkehr muss es möglich sein ohne kostenaufwändige Umwege zur Autobahn und zu den Geschäften und Unternehmen zu gelangen. Ein Durchfahrtsverbot macht nur dann Sinn, wenn ein sinnvolles Verkehrskonzept für diese Verkehrsarten besteht. Zumindest eine Ausnahmeregelung für den Regionalverkehr muss gewährleistet sein.“
Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Rainer Genilke, kündigte an, die Problematik im nächsten Verkehrsausschuss nochmals anzusprechen, um auf eine Lösung zu drängen.