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Pressemitteilungen 2012

Anfrage zur Polizeiwache Wittenberge - Hoffmann: „Woidke muss Klartext reden!“

25.04.2012 | Pressemitteilung von Gordon Hoffmann MdL

Der Prignitzer CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann richtet bezüglich des künftigen Polizeistandortes in Wittenberge eine Anfrage an die Landesregierung. Mit dieser Anfrage will der Wittenberger Politiker verlässliche Antworten zur Zukunft des Standortes in Erfahrung bringen.

Zuvor hatte Hoffmann sich bereits mit einem Schreiben an den Innenminister gewandt, die Antwort jedoch fiel enttäuschend aus. „Innenminister Woidke laviert herum und vermeidet ein klares Bekenntnis zur Ausstattung des Reviers. Von der großspurigen Ankündigung im Mai, in Wittenberge werde weiterhin Wach- und Wechseldienst, sowie Kriminalpolizei angesiedelt sein rückt der Innenminister mit dieser Aussage ab.“, so Gordon Hoffmann, der hierin einen Wortbruch des Ministers erkennt.

Hintergrund für die Anfrage ist neben dem Wunsch nach einer leistungsfähigen Polizei auch die Frage welcher der beiden Wittenberger Standorte genutzt werden soll. Die Landesregierung bevorzugt die Wache in der Bad-Wilsnacker Straße, wogegen die kommunal Verantwortlichen und die Bürgerinitiative die Wache in der Perleberger Straße befürworten. Die Tendenz zur Bad-Wilsnacker-Straße begründet die Landesregierung damit, dass nicht mehr Platz benötigt würde.

„Schlimm genug, dass die vielen guten Gründe für ein Revier mit Wach- und Wechseldienst ignoriert werden, aber dass die Landesregierung jetzt auch noch sehenden Auges die erst vor kurzem gebaute ‚modernste Wache Brandenburgs‘ zu einer Investitionsruine machen will schlägt dem Fass den Boden aus.“, empört sich CDU-Politiker Hoffmann und meint: „Der Minister kann sich nicht länger verstecken, Woidke muss Klartext reden!“
 


Gordon Hoffmann: „Schule für alle“ darf nicht zum Sparprojekt der Regierung werden

20.04.2012 | Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion

Zum Startschuss von Ministerin Münch zum Pilotprojekt Inklusive Schulensagt Gordon Hoffmann, Bildungsexperte der Märkischen Unionsfraktion: „Das gemeinsame Lernen darf keine reine Sparmaßnahme der rot-rotenRegierung werden und schon gar nicht zu Lasten der Schüler gehen.Vielmehr brauchen die Schulen ausreichend Unterstützung bei derUmsetzung. Ein Leuchtturmprojekt, wie es Münch angekündigt hat, mussauch mit genügend Leuchtmitteln ausgestattet sein und darf nicht zueinem Sparpaket für unsere Schulen werden.

Für uns stehen die Wahlfreiheit der Eltern und die Chancengerechtigkeit für die Kinder im Mittelpunkt. Eltern sollen selbst entscheiden, welche Schule ihre Kinder besuchen. Chancengerechtigkeit ergibt sich erst dann, wenn es keinen Unterrichtsausfall gibt und die entsprechende Bildungsqualität umgesetzt wird.

Wichtig ist zudem eine gute, unabhängige, ehrliche und ergebnisoffene Überprüfung des Projektes – also eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was hat funktioniert, was  funktioniert nicht.“


Gordon Hoffmann: Rot-rote Bildungspolitik – weniger Geld, weniger Lehrer, weniger Unterricht

04.04.2012 | Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion

Zur Bilanz und Ausblick von Bildungsministerin Münch sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Ohne Skrupel verschweigt SPD-Ministerin Münch, was noch zur Bilanz der rot-roten Landesregierung in der brandenburgischen Bildungspolitik dazu gehört: Es gibt weniger Geld, weniger Lehrer, weniger Unterricht. Für 2012 hat Rot-Rot Kürzungen in Höhe von 21,7 Millionen Euro beschlossen, den Wegfall von 264 Lehrerstellen bis 2014 entschieden und sieht zu, wie der Unterrichtsausfall in Brandenburg kontinuierlich steigt. Zumindest der CDU-Antrag für Eignungstests für Lehramtskandidaten wird nun von Münch umgesetzt.

Die Versprechen der letzten linken Landesregierungen waren aber ganz andere. Da hieß es noch, dass Bildung Priorität habe und mehr Lehrer eingestellt würden. Schüler, Lehrer und Eltern verdienen, dass Versprechen gehalten werden – diese Art von Bildungspolitik schadet unserem Land.“

Hintergrund:

1. Rot-Rot sagt: Sie gäben mehr Geld für Bildung aus.

Fakt ist: Für 2012 hat Rot-Rot Kürzungen in Höhe von 21,7 Millionen Euro beschlossen.

Gekürzt wurde das Budget für Lehrkräfte, die Zuschüsse für freie Schulen und der Schülerbeförderung sowie beim Schulsozialfond und beim Schüler-Bafög. Dazu müssen die brandenburgischen Hochschulen Kürzungen bis zu 27 Millionen Euro hinnehmen.

2. Rot-Rot sagt: Sie würden bis zu 2.000 Lehrer bis 2014 einstellen

Fakt ist: Rot-Rot streicht 264 Lehrerstellen bis 2014. (laut mittelfristige Personalbedarfsplanung)

Die gestrichenen Stellen entsprechen dem gesamten Personalbedarf von durchschnittlich 16 Schulen – fast einer Schule pro Landkreis. Es werden weniger Lehrer neu eingestellt, als Lehrer aus dem Amt scheiden. Platzeck stellt keine zusätzlichen Lehrer ein. Die Gesamt-zahl der Lehrkräfte sinkt weiter.

3. Rot-Rot sagt: Die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls hat Priorität

Fakt ist: Der Unterrichtsausfall in den Schulen war nie so hoch wie heute.

Jede zehnte Unterrichtsstunde in Brandenburg findet nicht wie geplant statt. Hier müssen schon Vertretungslehrer einspringen. Dazu kommt: Sechs Prozent der Lehrer fallen durch-schnittlich wegen Krankheit aus – Im Pool der Vertretungslehrer sind jedoch nur drei Pro-zent. Deshalb müssen größere Klassen gebildet und Teilungs- und Förderunterricht redu-ziert werden.


Bessere Bahnanbindung für die Prignitz gefordert

12.03.2011 | Pressemitteilung Gordon Hoffmann MdL

Der regionale Wachstumskern wirbt mit dem Slogan „Die Prignitz. Beste Lage.“ und spielt damit darauf an, dass von hier aus auch Metropolen wie Hamburg und Berlin relativ schnell zu erreichen sind. In der Praxis gestaltet sich das jedoch nach Meinung vieler Pendler, die beruflich in Hamburg zu tun haben doch schwierig. Einer von ihnen ist der Wittenberger Reimo Groß. „Wer in Hamburg arbeitet und trotzdem hier wohnen möchte hat es nicht so einfach. Die Zugverbindung zwischen Hamburg und Wittenberge ist eine Katastrophe.“, meint Groß. Seiner Meinung nach gebe es einen deutlich größeren Bedarf für Fernzughalte in Wittenberge. Er hat sich deshalb an den Prignitzer Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann gewandt.

Der CDU-Politiker hat daraufhin eine Kleine Anfrage über die Entwicklung der Zughalte in Wittenberge an die Landesregierung gerichtet. „Aus der Antwort geht zwar hervor, dass die Gesamtzahl der Halte gleich geblieben ist, allerdings haben mir Bürger berichtet, dass ein Zug, der abends aus Richtung Hamburg fuhr seit einiger Zeit nicht mehr in Wittenberge hält.“ erklärt Hoffmann, der sich auch mit Briefen an Bahnchef Grube, Verkehrsminister Ramsauer und die Mitglieder des Verkehrsausschusses im Bundestag gewandt hat. Zumindest von der Deutschen Bahn hat er bereits Antwort erhalten. Zufrieden ist er mit dieser Antwort jedoch nicht. „Die Einschätzung der Bahn, dass die Anbindung Wittenberges ausreichend ist teile ich nicht.“, meint Hoffmann und weist darauf hin, dass „sich ein paar Minuten Fahrzeitverlängerung in Kauf nehmen lassen müssten. Es geht hier nämlich auch um die Anbindung einer ganzen Region.“

Auch der Stadtverwaltung und dem Landkreis ist das Problem bekannt. Auf Anfrage Gordon Hoffmanns in der Stadtverordnetenversammlung erklärte Bürgermeister Oliver Hermann, dass man mit Bürgern und Landkreis im Gespräch sei. Er wies zudem darauf hin, dass derzeit die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin an einer Konzeptanalyse für den Gesamtstandort Wittenberge arbeiten. Daraus solle dann ein Forderungskatalog entstehen. Forderungen stellt Gordon Hoffmann jedoch schon jetzt auf: „Alle Beteiligten müssen hier im Sinne der Bürger an einem Strang ziehen.


Gordon Hoffmann: Bundesweite Abituraufgaben bringen mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Mobilität

10.03.2012 | Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion

Die märkische CDU-Fraktion begrüßt den Beschluss der Kultusministerkonferenz für einen gemeinsamen Abitur-Aufgabenpool mit einheitlichen Bewertungskriterien. Dazu sagt Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher:

„Der Beschluss der Kultusministerkonferenz ist ein großer Schritt für Kinder, Lehrer und Eltern. Bundesweit geltende Abituraufgaben bringen für alle mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Mobilität."

Transparenz bedeutet, dass klar ist, wofür eine Schulform steht und was sie leistet. Vergleichbarkeit bedeutet, dass Schüler und Eltern zu Recht wissen wollen, was der jeweilige Abschluss wert ist, und dass Schulabgänger aus unterschiedlichen Bundesländern weder bevorteilt noch benachteiligt sind. Und Mobilität bedeutet für Eltern schulpflichtiger Kinder, dass ein Schulwechsel über Landesgrenzen in der Praxis machbar ist.

Wir Brandenburger werden von den bundesweiten Abituraufgaben profitieren. Nun muss auch die letzte linke Landesregierung bei der Umsetzung des Beschlusses mitziehen – im April 2011 hatte sie einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion noch abgelehnt.“


Landtagsabgeordneter macht Musik beim Karneval in der Wittenberger Albert-Schweitzer-Schule

29.01.2012 | Pressemitteilung von Gordon Hoffmann MdL

Seit der Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann vor neun Jahren im Rahmen seiner Erzieherausbildung ein Praktikum in der Wittenberger Albert-Schweitzer-Schule absolviert hat besteht immer noch ein sehr enger Kontakt zwischen dem Politiker und der Schule.

So ist inzwischen auch zur Tradition geworden, dass Gordon Hoffmann gemeinsam mit seinem Vater mit kostenloser Livemusik die Faschingsfeier der Schülerinnen und Schüler unterstützt. "Es macht immer wieder unheimlichen Spaß zu sehen wie die Schüler beim Fasching ausgelassen tanzen", so der Prignitzer Landtagsabgeordnete, der sich freut, dass es auch in diesem Jahr wieder funktioniert hat einen gemeinsamen Termin zu finden.

Die Faschingsfeier der Albert-Schweitzer-Schule findet am Montag, dem 20. Februar vormittags statt. Die Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.


Hoffmann: „Lehrpläne müssen Stasi-Verbrechen umfassend thematisieren."

29.01.2012 | Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion

Fast die Hälfte der Brandenburger sind der Ansicht, dass sich an den Schulen zu wenig mit der DDR-Diktatur beschäftigt wird (Forsa-Umfrage, 24.11.2011). Mit der Kleinen Anfrage „Defizite beim Geschichtsunterricht an Brandenburger Schulen“ holt die märkische Union von der letzten linken Landesregierung eine Statusanalyse ein, um mögliche Defizite zu erkennen und zu beheben.

Gordon Hoffmann, Bildungsexperte der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt zur Einbringung der Kleinen Anfrage:

„Die Auseinandersetzung mit der Stasi im Geschichtsunterricht ist ein wesentliches Element der politischen Bildung von Schülern in Bezug auf die DDR. Die Stasi war einer der Pfeiler, auf dem die DDR-Diktatur beruhte. Mit ihren verbrecherischen und menschenverachtenden Methoden hat sie Angst und Leid bei unzähligen Menschen verur-sacht. Ohne Kenntnisse über die Staatssicherheit kann kein Schüler die DDR in Gänze erfassen."

"Die Lehrpläne und die Unterrichtspraxis an Brandenburger Schulen müssen die Verbrechen der Stasi umfassend thematisieren. Wir fordern die letzte linke Landesregierung auf, diesem zentralen Aspekt zur DDR-Geschichte schnellstmöglich die nötige Geltung zu verschaffen.“

Zum Hintergrund:

Der ehemalige Bildungsminister Holger Rupprecht kündigte Januar 2010 an, die in Brandenburg bestehenden Defizite bei der schulischen Vermittlung von DDR-Geschichte und die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit abzustellen.
Bei der Wiedereröffnung der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg stellte die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld fest, dass es noch „erhebliche Defi-zite“ beim Geschichtsunterricht in Schulen gebe. Immer wieder müsse sie bei Führungen mit Schülern durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen feststellen, dass es selbst an Grundlagenwissen fehle. „Die Defizite liegen in den Lehrplänen – vor allem in den ostdeutschen Ländern. In Bayern wird mehr DDR-Geschichte gelehrt als beispielsweise in Brandenburg.“, so Frau Lengsfeld.


Aus der Arbeit im Brandenburger Landtag

Prignitzer Impressionen

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