Lernrückstände von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie

Der Antrag der Linken "Für Sicherheit, Zuversicht und Motivation an den Schulen sorgen" beschäftigt sich mit den Lernrückständen von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie. Die Regierungsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne führen an, dass Noten für Kinder und Eltern wichtige Rückmeldungen darstellen. Zur Förderung schwächerer Schüler werde es Ferienkurse und Nachhilfe geben.

Mobbing und Cybermobbing an Brandenburger Schulen bekämpfen

Mobbing und Cybermobbing an Brandenburger Schulen konsequent bekämpfen – das fordern die Fraktionen von SPD, die CDU und Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Antrag, der in der Debatte überwiegend Zustimmung findet. Die digitalen Medien hätten das Phänomen verstärkt, deshalb bestehe Anpassungsbedarf, um die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendliche zu schützen.

Debatte zum Corona-Krisenmanagement

Der Landtag Brandenburg debattiert in seiner 40. Sitzung u.a. über das Corona-Krisenmanagement. Gordon Hoffmann (CDU) zeigt dabei Verständnis für Frustration und Ärger bei Lerhrern, Schülern und Eltern. Er verteidigt jedoch die Aussetzung der Präsenzpflicht ebenso wie die Teststrategie an den Brandenburger Schulen. 

Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen

Der Landtag debattiert in seiner aktuelle Stunde zum Thema "Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt rücken - Langzeitfolgen der Pandemie jetzt begegnen". Gordon Hoffmann (CDU) verweist auf drei Kernpunkte im Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen, um den Pandemiefolgen für SchülerInnen zu begegnen und Lernrückstände abzumildern.

Debatte zum Haushaltsgesetz 2021

Der Landtag diskutiert über den Einzelplan 05, den Etat des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Dieser umfasst rund 2,6 Milliarden Euro und ist traditionell der größte Einzeletat. Der größte Teil der Mittel wird für Schulen und Kitas bereitgestellt. Die Koalitionsfraktionen SPD, CDU und Grüne betonen als Schwerpunkte des Einzelplans 05 die Einstellung neuer Lehrkräfte, einen besseren Personalschlüssel bei Kitas, die Qualifizierung von Seiteneinstegern und die Digitalisierung an Schulen.

Kitas und Schulen vor Corona schützen

Die Linke bringt einen Antrag zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Schulen und Kitas ein. Die Antragsteller fordern u.a. Luftfilter und CO2-Ampeln für Klassenzimmer und eine Teststrategie mit Schnelltests. Die übrigen Fraktionen lehnen den Antrag ab. Insbesondere die Einführung von Luftfiltersystemen wird in Bezug auf Kosten und Effektivität als kritisch gesehen. SPD, CDU und Grüne bringen einen Entschließungsantrag mit einem eigenen Maßnahmenkatalog ein. Der Antrag der Linken findet keine Mehrheit, der Antrag der Koalition wird angenommen.

Maskenpflicht an Schulen und Horteinrichtungen aufheben

Die AfD-Fraktion sieht in der Corona-Verordnung der Landesregierung eine "Beliebigkeit der Maskenpflicht" und den fehlenden Nachweis ihrer Schutzwirkung. In ihrem Antrag fordert sie deshalb, die "pauschale Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Schulen und in Horteinrichtungen" sofort aufzuheben. Redner aller anderen Fraktionen kritisieren die fehlende Solidarität der AfD und werfen ihr zudem Unvernunft vor, da die Wirksamkeit von Masken inzwischen unstrittig sei und der von ihr im Antrag zitierte Meinungsartikel überholt. Er wird abgelehnt.

Stipendienprogramm für Landlehrerinnen und Landlehrer

Der Antrag der Koalitionsfraktionen zielt darauf, angehende Lehrer zu motivieren, sich nach ihrem Studium in den ländlichen Regionen Brandenburgs niederzulassen. Ab dem 5. Fachsemester sollen sie neben idellen Anreizen 600 Euro monatlich für die Zusage erhalten, dort zu unterrichten, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Alle Fraktionen begrüßen das Vorhaben und sind sich einig, dass der ländliche Raum insgesamt attraktiver werden müsse, damit sich dort junge Leute ansiedeln.

Aktuelle Stunde "Brandenburg vor dem Bildungsnotstand?"

Auf Antrag der AfD-Fraktion debattiert der Landtag in seiner aktuellen Stunde über das Thema: "Brandenburg vor dem Bildungsnotstand? – Auswirkungen der Coronakrise auf die Bildungs- und Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendliche". Gordon Hoffmann (CDU) konstatiert, dass es in Brandenburg keinen Bildungsnotstand gebe. Niemand habe sich über den notwendigen Lockdown gefreut. Die AfD reklamiere für sich, als einzige Partei die richtigen Konzepte zu haben, die andere nur abschrieben. Dabei hätten alle Bundesländer Wechselmodelle für den Unterricht und eine Konzentration auf die Kernfächer beschlossen. Die Bundesländer seien selbst darauf gekommen und hätten es nicht nötig, von der AfD abzuschreiben.

Bericht über die Qualität der frühkindlichen Bildung

Der Landtag hat die Landesregierung am 14. Dezember 2017 beauftragt, einen Bericht über die Qualität der frühkindlichen Bildung vorzulegen. Dieser wird nun vorgestellt. Der Bericht listet – wissenschaftlich begleitet – die verschiedenen Möglichkeiten der Bildung vom Kitaalter bis zum Eintritt in die Grundschule auf. Als Folge des Berichts wird ein so genannter Kita-Check für jährlich 150 Kitas versprochen. Später soll es auch ein Kitaqualitätsgesetz geben.